https://www.faz.net/-gzg-a89fd

Kommunalwahl in Frankfurt : Die Briefwahl läuft gut an

Große Spannweite: Jan Schneider mit dem riesigen Stimmzettel Bild: Helmut Fricke

Obwohl der Tag der Kommunalwahl erst am 14. März ist, haben sich jetzt schon einige Frankfurter entschieden. Sie haben auf dem Postweg gewählt. Die Stadt rechnet angesichts der Corona-Pandemie mit einem steigenden Zulauf.

          1 Min.

          Seit Anfang des Monats kann schon per Brief gewählt werden, obwohl der eigentliche Kommunalwahltag erst am 14. März stattfindet. Das Interesse an der Briefwahl ist nach Angaben des Wahlamtes bislang groß. Bis Mittwoch wurden demnach mehr als 12.000 Wahlscheine ausgestellt, die in diesen Tagen verschickt werden. „Das bestätigt unsere Annahme, dass die Briefwahl in diesen Zeiten der Corona-Pandemie stärker nachgefragt wird“, sagte der für die Wahlen zuständige Dezernent Jan Schneider (CDU) am Donnerstag. Schneider betonte, dass die Briefwahl eine „sichere und zuverlässige Alternative zum Gang ins Wahllokal“ sei. Bei der Kommunalwahl 2016 machten 24,9 Prozent der Wähler Gebrauch davon.

          Martin Benninghoff
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Wegen der zu erwartenden höheren Nachfrage hat die Stadt die Zahl der Briefwahlbezirke von 117 auf 140 erhöht. Die Stimmen werden in den Tagen nach dem Wahlsonntag in einer Messehalle ausgezählt, die Fläche wurde dafür auf rund 19.000 Quadratmeter ausgeweitet. Wahlamtsleiter Oliver Becker schilderte den organisatorischen Aufwand, den das sieben Köpfe starke Kernteam Wahlen in seinem Amt betreibe. Seit vergangenen Mai bereiteten die Mitarbeiter die Wahlen vor, die in diesem Jahr unter besonderen Hygienebedingungen stattfinden müssten. Dafür arbeite man eng mit dem Gesundheitsamt zusammen.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Russische Soldaten nehmen an Übungen auf dem Schießplatz Kadamowskii in Rostow am Don teil.

          Krise mit Russland : Nach der Ukraine ist Europa dran

          Putin will nicht nur die Ukraine. Er will Hegemonie über ganz Europa. Die EU muss deshalb über eine eigene Abschreckung reden. Frankreich hat die Debatte eröffnet.
          Italienische Polizisten auf dem Mailänder Domplatz an Silvester

          Übergriffe vor Mailänder Dom : Keiner half den Frauen

          In Italien begrapschen Horden junger arabischstämmiger Männer Frauen. Sicherheitsleute schauen tatenlos zu. Politiker und Medien brauchen Tage, bis sie das Problem beim Namen nennen.