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Deutsche Bank mit Gewinn : Gut für den Finanzplatz

Wichtiger Akteur am Frankfurter Finanzplatz: die Deutsche Bank Bild: AFP

Die Deutsche Bank arbeitet daran, wieder nachhaltig schwarze Zahlen zu schreiben. Aus Frankfurter Sicht bleibt die Hoffnung, dass der wichtige Akteur vom Sorgenkind wieder zu einem stabilen Akteur am Finanzplatz wird.

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          Die Nachrichten von der Taunusanlage sind gut für Frankfurt. Auch wenn ein Wirtschaftsstandort wie Rhein-Main niemals abhängig von einzelnen Akteuren sein darf: Die Deutsche Bank ist in der Region kein Unternehmen wie jedes andere, sondern ein wichtiger Imageträger und ein Aushängeschild für den gesamten Finanzplatz. Das macht den Blick auf den Zustand des Hauses umso wichtiger. Zwar wird die Bankenstadt, zumal nach dem Brexit, zunehmend internationaler; dennoch ist ein global relevantes Institut, das in Frankfurt fest verwurzelt ist, ein zentrales Merkmal eines funktionierenden Finanzplatzes, an dem immerhin direkt rund 70.000 Arbeitsplätze hängen.

          Doch in den vergangenen Jahren haben die Bank und ihre Chefstrategen einiges dafür getan, sich von ihrem Stammsitz am Main zu entfernen – und umgekehrt dafür gesorgt, dass die Frankfurter mit den Mitarbeitern in den Doppeltürmen zunehmend fremdelten. Dementsprechend groß waren Empörung und Häme, die über der Bank in den vergangenen Jahren angesichts der misslichen Lage und des im Sturzflug befindlichen Aktienkurses ausgegossen wurden.

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