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Feuer im Gallus : Kleinkind aus brennender Wohnung gerettet

  • Aktualisiert am

Flammen im Griff: Die Feuerwehr sorgte schnell für Sicherheit. Bild: Marie Lisa Kehler

Die Frankfurter Feuerwehr musste am Vormittag wegen eines Wohnungsbrands ausrücken. Die Bewohner eines Hauses in der Sodener Straße konnten das Haus aber sicher verlassen. Auch in einer Justizvollzugsanstalt in Wiesbaden hat es gebrannt.

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          Die Szenen waren dramatisch, der Ausgang glimpflich. Mit Hilfe einer Leiter hat die Feuerwehr am Mittwochmorgen ein etwa zwei Jahre altes Kleinkind sowie dessen Großmutter aus einer brennenden Wohnung im Gallus gerettet. Beide mussten mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen 9.15 Uhr hatten Passanten Qualm bemerkt, der aus einem der Fenster der Wohnung im obersten Stock des Mehrfamilienhauses drang. Die Bewohnerin hatte sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon mit ihrer Enkelin auf den Balkon gerettet und durch lautes Rufen auf sich Aufmerksam gemacht.

          Noch bevor die Feuerwehr eintraf, war es den Passanten gelungen, in den Flur des Mehrfamilienhauses zu gelangen. Durch lautes Klopfen und Klingeln an den Türen der übrigen Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus machten sie auch die anderen Bewohner auf das Feuer und den immer dichter werdenden Rauch aufmerksam. Im Treppenhaus stießen die Helfer auch auf den Hund der Familie, der durch die geöffnete Tür aus der brennenden Wohnung hatte entkommen können.

          Die Einsatzkräfte konnten den Brand schnell löschen und verhindern, dass die Flammen auf den Dachboden übergriffen. Die Brandursache ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Laut einem Feuerwehrsprecher ist die Brandwohnung bis auf weiteres nicht bewohnbar. In den Nachbarwohnungen sei kein Schaden entstanden. Rund 40 Einsatzkräfte waren ausgerückt, um die Flammen zu löschen. Für die Rettungsarbeiten blieb die Sodener Straße, in der sich auch die Zufahrt zu einer Tiefgarage eines Einkaufszentrum befindet, für mehrere Stunden voll gesperrt.

          Feuer im Gefängnis

          In der Jugendhaftanstalt in Wiesbaden hat ein Insasse in seiner Zelle eine Matratze angezündet. Der junge Mann sei mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden und habe dort die Nacht verbracht, sagte ein Sprecher des hessischen Justizministeriums in Wiesbaden am Mittwoch.

          Die Feuerwehr löschte den Brand. Angezündet hatte der Mann die Matratze am Dienstagabend mit einem Feuerzeug, das er legal besaß. Sein Motiv war zunächst unklar. Dem  Ministeriumssprecher zufolge sind solche Brandstiftungen in Gefängnissen „relativ häufig“.

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