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Mobilität in Frankfurt : Die schönen Visionen der autofreien Stadt

Ein erster Schritt: Rot markierte Radstreifen, wie es sie seit Sommer an der Schönen Aussicht am Mainufer gibt. Bild: dpa

Wenn die Menschen Städte mit viel Lebensqualität wollen, müssen sie die Autos verdrängen. So sieht es das Umweltbundesamt – und nennt Zahlen für Frankfurt.

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          Die Stadt der Zukunft muss eine der kurzen Wege sein. Das ist die Auffassung des Umweltbundesamt, deren Mitarbeiterin Alena Büttner am Mittwochabend ins Deutsche Architekturmuseum gekommen war, um auf Einladung des Museums und der Hochschule Rhein-Main der Frage nachzugehen, ob eine Stadt ohne Autos denkbar ist und wie sie dann aussähe.

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Büttners Antwort fiel unter Hinweis auf die Vision ihres Hauses zur „Stadt für Morgen“ klar und deutlich aus: Städte ohne Autos werde es auch in Zukunft nicht geben. Die „Stadt für Morgen“, in die weiter Menschen ziehen wollten, müsse ihren Bürgern mehr Mobilität bieten, zu Fuß, mit dem Rad, dem öffentlichen Nahverkehr und mit Car-Sharing. Nur unter diesen Bedingungen sei ein gesundes – mit weniger Lärm und Luftschadstoffen – sowie attraktives Leben in den Städten überhaupt noch möglich. Das bedeute im Umkehrschluss: Es müsse deutlich weniger Verkehr geben als bisher.

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