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Jüdische Akademie Frankfurt : Enge Vernetzung mit der Goethe-Uni

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Noch steht das Haus noch nicht: Die Jüdische Akademie wird die erste jüdische Institution dieser Art von überregionaler Bedeutung seit 1945 sein. Bild: Visualisierung Turkali Architekten

Die Frankfurter Universität und die im Bau befindliche Jüdische Akademie wollen eng zusammenarbeiten. Sowohl in Forschung als auch Lehre soll es einen Austausch geben.

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          Noch gibt es das Haus nicht, mit dem die Frankfurter Universität sich auf eine enge Zusammenarbeit verständigt hat: Die Jüdische Akademie wird erst nächstes Jahr fertiggestellt, ihre Arbeit nimmt sie erst 2024 auf. Doch die Einrichtung, die inhaltlich von der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland verantwortet wird, hat schon jetzt die Zusage für eine wissenschaftliche Vernetzung erhalten. Am Dienstag unterzeichneten der Präsident des Zentralrats, Josef Schuster, und der Präsident der Goethe-Universität, Enrico Schleiff, ein „Memorandum of Understanding“. Sowohl in der Forschung als auch in der Lehre soll künftig zusammengearbeitet werden.

          Wie Schuster und Schleiff sagten, rufe diese Kooperation den großen Beitrag ins Bewusstsein, den jüdische Menschen an der Universität geleistet hätten, und knüpfe an die einst maßgeblich von Juden finanzierte und von jüdischen Dozenten geprägte Stiftungsuniversität an. Auch Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) hob bei der Unterzeichnung hervor, dass jüdische Dozenten und Forscher Frankfurt internationale Anerkennung gebracht hätten, bevor die Nationalsozialisten diese Menschen verfolgten und zur Flucht zwangen.

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