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Judentum in der Nachkriegszeit : Von toten Städten und neuem Mut

Protest: Bewohner des DP-Camps Poppendorf demonstrieren 1947, weil ihnen die Einreise nach Palästina verweigert wird. Bild: Jüdisches Museum Frankfurt

Das Jüdische Museum Frankfurt zeigt mit seiner neuen Wechselausstellung die erste Schau überhaupt zur Nachkriegszeit. Aufbauend auf einem Forschungsprojekt macht das Museum die Geschichte greifbar.

          3 Min.

          Rosa Orlean hatte es geschafft. Sie hatte die Ghettos und Lager überstanden. Sie hatte Auschwitz überlebt. Doch nach der Befreiung aus dem Vernichtungslager kehrte sie 1945 nicht in ein ruhiges Leben zurück, wie sie es vor 1933 in ihrer bürgerlichen Familie in Krakau gehabt hatte. Vor ihr lag ein schwieriger Weg.

          Theresa Weiß
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Rosa Orlean, 1927 in Krakau geboren, schlug sich zu ihrer Heimatstadt durch. Sie wollte dort wieder Fuß fassen. Nachdem ihr Wohnheim in der polnischen Stadt angegriffen wurde, konnte sie sich schließlich aber nicht mehr vorstellen, an diesem Ort weiterzuleben. Sie zog weiter. Die junge Frau wurde ein DP.

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