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Alltag der Notfallsanitäter : So fühlt es sich an, ein Leben zu retten

Einsatzbereit: Fabienne Waldherr mit dem „Kreislaufkoffer“ Bild: Marcus Kaufhold

Wenn andere in Hektik verfallen, wird sie ganz ruhig: Fabienne Waldherr arbeitet als Notfallsanitäterin. Ausnahmesituationen sind ihr Alltag. Sie lebt nach dem Motto: „Es geht immer weiter.“

          Das Tattoo an ihrem Handgelenk kommt nur dann zum Vorschein, wenn sie die Einsatzjacke ablegt. Wenn es nicht mehr darum geht, penibel auf die Kleiderordnung zu achten, sondern Leben zu retten. Sie hat sich ein schwarzes Semikolon unter die Haut stechen lassen. Es soll ihr in scheinbar ausweglosen Situationen in Erinnerung rufen, was sie längst verinnerlicht hat: „Das hier ist noch nicht das Ende.“ Semikolon heißt: Da kommt noch etwas. Semikolon heißt auch: kurz durchatmen, dann weitermachen. Als ein Mann unter ihren Händen starb, weil sein Herz nicht mehr schlagen wollte, musste sie zum ersten Mal einen Punkt hinter einen Einsatz setzen.

          Marie Lisa Kehler

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Sie mag keine Punkte, sie will, dass es weitergeht. Deshalb gibt sie nicht auf, wenn der Rettungswagen im dichten Frankfurter Stadtverkehr nicht von der Stelle zu kommen scheint, weil Autofahrer keinen Platz zum Ausweichen finden. Im besten Fall. Keinen Platz finden wollen, im schlechteren. Dann sucht sie trotzdem nach einem Weg, um den schweren Einsatzwagen zum Ziel zu manövrieren. Manchmal ist das Zentimeterarbeit. Dann zwingt sie sich zur Ruhe, auch wenn sie innerlich tobt. Sie will dann schreien: „Aus dem Weg.“ Mit einem fetten Ausrufezeichen. Aber schreiend wäre sie nicht sie selbst. Sie hat sich für das Semikolon entschieden. Das mutmachendste aller Satzzeichen. „Weil es für mich keinen Grund gibt, irgendetwas zu beenden. Es geht darum, sich immer weiterzuentwickeln.“

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