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Integration in Frankfurt : Statement über sieben Stockwerke

Im Integrationszentrum „Stadtraum Frankfurt“ im Gallus soll es nach der Pandemie wieder möglich sein, Debatten um Rassismus einen Raum zu geben. Bild: Michael Kretzer

Dezernentin Sylvia Weber (SPD) hat die Integrationspolitik in Frankfurt sichtbar gemacht. Dafür gab es auch Kritik. Dabei hat das politische Feld in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen.

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          Sylvia Weber (SPD) hat an der Mainzer Landstraße ein wuchtiges Zeichen gesetzt, dass der Stadt das Thema Integration und Vielfalt einiges wert ist. Sieben Stockwerke, ein Statement. Und dieses Zeichen wird von langer Dauer sein. Für mindestens 20 Jahre nämlich hat sich die Stadt verpflichtet, das Gebäude, in dem Weber in Zusammenarbeit mit dem Amt für kulturelle Angelegenheiten (Amka) ein Integrationszentrum eröffnet hat, im Gallus zu mieten.

          Marie Lisa Kehler

          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Auf mehr als 15.000 Quadratmetern und sieben Stockwerken ist in dem ehemaligen Bürogebäude der „Stadtraum Frankfurt“ entstanden. Ein Begegnungszentrum, in dem neben dem Amka mit mehr als 60 Mitarbeitern beispielsweise eine Zweigstelle der VHS, die Gesellschaft für Jugendbeschäftigung sowie die Geschäftsstelle der Kommunalen Ausländervertretung untergebracht sind. Außerdem werden Vereinen und Initiativen, die das Zusammenleben in der Stadt mitgestalten wollen, Räume zur Verfügung gestellt. Unter anderem gibt es eine Projektküche, ein Atelier und einen Sportraum.

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