https://www.faz.net/-gzg-a2iu3

Disziplinarverfahren wegen Awo : Beuth weist Kritik von Frankfurter Rathauschef als haltlos zurück

  • Aktualisiert am

Not amused: Innenminister Beuth weist die Vorwürfe von Frankfurts Rathauschef zurück Bild: Marcus Kaufhold

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann verärgert Hessen Innenminister Peter Beuth. Er erhebe den Vorwurf, Beuth verschleppe ein Disziplinarverfahren im Zusammenhang mit dem Awo-Skandal, „wider besseres Wissen“.

          1 Min.

          Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) wehrt sich gegen den Vorwurf des Frankfurter Oberbürgermeisters Peter Feldmann (SPD), er verschleppe ein Disziplinarverfahren, das Feldmann gegen sich selbst angestrengt hat. Die Vorwürfe seien „haltlos und werden wider besseren Wissens erhoben“, sagte Beuth. Das Verfahren werde gewissenhaft geprüft.

          „Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht neue Fragen in Zusammenhang mit den Vorgängen rund um die Awo-Bezirke Frankfurt und Wiesbaden aufgeworfen werden“, sagte Beuth weiter. Auch diese neuen Erkenntnisse müssten Teil der Prüfung sein. Der Minister nannte es „nicht ersichtlich“, inwiefern er dem Klima der Stadt schade.

          Feldmann, der im Zug des Awo-Skandals in die Kritik geraten ist, hatte das Verfahren angestrengt, um von Vorwürfen freigesprochen zu werden. Er befürchtet nach eigenen Worten, Beuth werde im Kommunalwahlkampf ein Disziplinarverfahren ausrufen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Leergeräumtes Haus der Demokratie: Die Paulskirche vor der Frankfurter Skyline

          Symbolort der Demokratie : Der Paulskirche fehlt die Aura

          Die Gestaltung der Frankfurter Paulskirche ist ein erinnerungspolitisches Desaster. Damit sie als zeitgemäße nationale Gedenkstätte wirken kann, muss die anstehende Sanierung mehr als eine technische Ertüchtigung sein. Ein Gastbeitrag.
          Diese Anlage steht schon: Ein Solarfarm in Williamsdale in Australien

          Ambitionierte Milliardäre : Sonnenstrom für Asien aus Australiens Wüste

          Milliardäre wollen im „outback“ die größte Solaranlage der Welt bauen. Der Strom soll dann nach Singapur geliefert werden. Nun beteiligt sich auch die Regierung an dem Plan, der an das gescheiterte Projekt Desertec erinnert.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.