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Immobilien : Weniger Leerstände auf Frankfurter Büromarkt

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Die Spitzenmieten für Büroflächen in Frankfurt stiegen zuletzt von 33,50 Euro auf 34,50 Euro je Quadratmeter Bild: F.A.Z. / Foto Cornelia Sick

Leere Bürotürme in Frankfurt füllen sich zusehends. Wie Immobilienmakler berichten, ist die Zahl der Vermietungen deutlich gestiegen. Die Spitzenmieten legen zu. Dennoch ist der Markt „nach wie vor nicht voll auf der Höhe“, wie es heißt.

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          Leere Bürotürme in Frankfurt gehören zunehmend der Vergangenheit an. Im ersten Halbjahr 2007 fanden sich für zahlreiche Gewerberäume in Hessens größter Stadt neue Mieter, der Leerstand verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht. Das geht aus den Zahlen hervor, welche die Immobilienberatungsunternehmen Cushman & Wakefield, CB Richard Ellis und Jones Lang LaSalle am Montag unabhängig voneinander in Frankfurt veröffentlichten.

          Laut Cushman & Wakefield wurden von Januar bis Ende Juni 185.000 Quadratmeter Büroflächen in Frankfurt vermietet und damit knapp 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dennoch sei der Markt „nach wie vor nicht voll auf der Höhe“. Schleppend laufe es vor allem bei Anmietungen über 10.000 Quadratmeter. „Die Handbremse ist bei vielen Akteuren noch angezogen, doch sie sind zum Durchstarten bereit“, sagte Martin Brühl, Partner bei Cushman & Wakefield. Insgesamt stünden in Frankfurt derzeit etwa 1,73 Millionen Quadratmeter Büroflächen leer.

          Mehr Flächen vermietet, Mieten gestiegen

          Auch CB Richard Ellis erwartet, dass die steigende Nachfrage auf dem Büromarkt im Laufe dieses Jahres anhalten wird. Im zweiten Quartal erhöhte sich die vermietete Bürofläche in Frankfurt nach diesen Zahlen binnen Jahresfrist um 2,9 Prozent auf 165.100 Quadratmeter, der Leerstand sank leicht auf 1,27 Millionen Quadratmeter. Die Spitzenmiete legte demnach von 33,50 Euro auf 34,50 Euro je Quadratmeter zu. Die unterschiedlichen Zahlen von CB Richard Ellis und Cushman & Wakefield stammen aus der unterschiedlichen Definition, welche Lage zum Stadtgebiet Frankfurt gezählt wird und welche nicht.

          Besonders gefragt als Standorte sind nach Angaben von Jones Lang LaSalle das Westend, das Bankenviertel, der Westhafen und Eschborn. Diese vier seien im ersten Halbjahr 2007 zusammen auf fast 60 Prozent des Umsatzvolumens gekommen. Nach einer Phase der Konsolidierung zeigten vor allem ausländische Unternehmen wieder mehr Interesse an Frankfurt. Jones Lang LaSalle mahnte, das Problem des Leerstandes differenzierter zu sehen: Büros in bester Lage würden knapper. Eventuell sei es für „die hessische Immobilienhochburg“ gar an der Zeit, „sich Gedanken über ein weiteres Hochhaus-Projekt zu machen“.

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