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Im Frankfurter Hauptbahnhof : Die Ära Blumen Hanisch endet

Später Ruhestand: Carl und Heidrun Hanisch, beide über achtzig, übergeben ihren Blumenladen in neue Hände. Bild: Lucas Bäuml

Nach 65 Jahren verabschiedet sich Familie Hanisch vom Frankfurter Hauptbahnhof. Doch mit dem Geschäft geht es nahtlos weiter.

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          Mit einem Strauß Blumen lässt sich vieles sagen: „Schön, dass es Dich gibt.“ „Tut mir leid.“ Oder: „Herzlichen Glückwunsch.“ Für ein Blumengeschäft gibt es so gesehen wohl kaum einen besseren Standort als einen Großstadtbahnhof, an dem jeden Tag Geburtstagsgäste, Liebende, Reumütige oder ganz gewöhnliche Blumenfreunde zu Tausenden ankommen und abfahren.

          Petra Kirchhoff
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Blumen Hanisch hat so eine geniale Lauflage. Seit 1956 ist der Blumenladen in der Vorhalle des Frankfurter Hauptbahnhofs eine Institution. So manchen Strauß hat man selbst – die Stängel gut gewässert in einem extra dafür konzipierten Plastikbeutelchen – mit auf die Reise genommen. Oder durfte, wenn Besuch kam, Blühendes von Hanisch in die Vase stellen. Am fliederfarbenen Papier mit den gelben Sonnenblumen war die Quelle leicht zu erkennen. In der Regel hatte man lange Freude daran.

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