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Holocaust-Überlebende : Der Hölle entkommen

  • -Aktualisiert am

Abschied in der Großmarkthalle: Edith Erbrich in ihrer Wohnung in Langen Bild: Schulz, Samira

Vor 75 Jahren wurde das Getto Theresienstadt in der heutigen Tschechischen Republik befreit. Die Frankfurterin Edith Erbrich war dort als Siebenjährige interniert.

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          Edith Erbrich erinnert sich, wie sie auf ihrer Pritsche lag. Es war nachts. Plötzlich habe sie Schüsse und Schreie gehört. Am frühen Morgen sei eine Frau hereingestürmt. „Runter von den Pritschen. Wir werden befreit“, habe sie gerufen. Erbrich war damals sieben Jahre alt. Sie habe nicht gewusst, wie ihr geschah.

          Doch sie werde den Tag nicht vergessen. Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Für Edith Erbrich endete ein mehrmonatiges Martyrium. Das Frankfurter Mädchen war im Februar desselben Jahres mit Vater und Schwester in das Getto Theresienstadt in der heutigen Tschechischen Republik deportiert worden. Die Rote Armee befreite das Getto an diesem Tag.

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