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Bürgerbefragung : Hohe Mieten bereiten vielen Frankfurter die meisten Sorgen

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„In den zentralen Kritikpunkten wird deutlich, was die Bürgerinnen und Bürger als besonders vordringlich erachteten“: Dezernent Jan Schneider Bild: Helmut Fricke

Fast zwei Drittel der Frankfurter klagen über hohe Mieten und knappen Wohnraum. Das ist aber nicht die einzige spannende Erkenntnis aus der neuen Bürgerbefragung.

          Eine große Mehrheit aller Frankfurter ist mit ihrer Stadt zufrieden, doch fast zwei Drittel klagen über hohe Mieten und knappen Wohnraum. Das ist das Ergebnis der 25. Bürgerbefragung, die am Donnerstag vorgestellt wurde. „In den zentralen Kritikpunkten wird deutlich, was die Bürgerinnen und Bürger als besonders vordringlich erachteten“, sagte der für die Frankfurter Statistik zuständige Dezernent Jan Schneider (CDU). „Das ist das Ziel der Bürgerbefragung.“

          Für die repräsentative Bürgerbefragung wurden 1321 Menschen befragt. Davon gaben 83 Prozent an, gerne in Frankfurt zu leben. Nur jeder Siebte würde lieber woanders wohnen. Problemfrei ist das Leben in der Mainmetropole aus der Sicht der Befragten dennoch nicht.

          „Wohnungsangebot nicht ausreichend“

          Auf die Frage nach den größten Problemen der Stadt nannten 61 Prozent hohe Mieten oder das als nicht ausreichend empfundene Wohnungsangebot. Ein Jahr zuvor hatte nur die Hälfte der Befragten den Wohnungsmarkt als größtes Problem eingestuft, so Schneider.

          Vergleichsweise gering rangierten auf Platz zwei und drei der größten städtischen Probleme die Verkehrssituation (26 Prozent) und die öffentliche Sicherheit (17 Prozent). Die Zahl derjenigen, die Probleme zwischen Deutschen und Ausländern als größeres Problem sahen, war im Vergleich zum Vorjahr von zwölf auf zehn Prozent gesunken.

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