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Unterschätzte Gefahr : Forscher warnen vor Umweltgiften nach Hochwasser

Was bleibt zurück, wenn das Wasser abgelaufen ist? Das überflutete Dorf Insul an der Ahr Bild: dpa

Flutkatastrophen wie jene in Rheinland-Pfalz richten nicht nur unmittelbar Schäden an. Sie können auch gefährliche Giftstoffe verteilen: Darauf weisen Frankfurter Umweltforscher hin.

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          Auf eine unterschätzte Gefahr, die nach Hochwasserkatastrophen droht, macht ein internationales Forscherteam unter Federführung der Uni Frankfurt aufmerksam. Die Wissenschaftler haben Studien zusammengestellt, die das Risiko von Umweltschäden durch aufgewirbelte Schadstoffe aus dem Flussbett beschreiben.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          In den Sedimenten sind nach Angaben der Forscher „chemische Zeitbomben“ wie Schwermetalle, Dioxine und dioxinähnliche Verbindungen zu finden. Sie könnten in Überflutungsgebieten verteilt werden und Ackerpflanzen, Weidetiere und Menschen belasten. Diese Gefahr bestehe vor allem in industriell geprägten Regionen Europas, Nordamerikas und Asiens, wo durch die hohe Fließgeschwindigkeit des Wassers auch alte Sedimente aufgewühlt werden könnten.

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