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Hochschule : Uni Frankfurt will Studenten mit Fachhochschulreife ausschließen

  • Aktualisiert am

Noch steht nichts fest: Der Hochschulrat muss den Ausschluss erst noch bestätigen Bild: Kai Nedden

Die Frankfurter Universität will Studenten mit Fachhochschulreife künftig nicht mehr zum Studium zulassen. Damit solle die Profilbildung der wissenschaftlich ausgerichteten Universität gegenüber den praxisorientierten Fachhochschulen geschärft werden.

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          Die Frankfurter Universität will Studenten mit Fachhochschulreife künftig nicht mehr zum Studium zulassen. Damit solle die Profilbildung der wissenschaftlich ausgerichteten Universität gegenüber den praxisorientierten Fachhochschulen geschärft werden, sagte Uni-Sprecher Olaf Kaltenborn am Donnerstag. Der Senat der Hochschule, die zu Beginn des Jahres in eine Stiftungsuniversität umgewandelt wurde, hatte die Änderung am Mittwoch beschlossen (Bundesbank-Chef im Hochschulrat). Die Entscheidung muss aber noch vom Hochschulrat bestätigt werden.

          Frankfurt wäre damit die einzige Universität in Hessen, in denen Bewerber für Bachelor-Studiengänge mit Fachhochschulreife abgelehnt würden, sagte die hochschulpolitische Sprecherin der hessischen Grünen, Sarah Sorge. Die Universität weiche damit vom Hessischen Hochschulgesetz ab. Dieses sehe vor, dass Universitäten auch Bewerber mit Fachhochschulreife für die dreijährigen Bachelor-Studiengänge zulassen müssten. Die Verfassung der Stiftungsuniversität lasse es jedoch zu, sich darüber hinwegzusetzen.

          Wie viele Studierende von der Änderung betroffen wären, konnte die Universität zunächst nicht beziffern. „Gestern wurde pauschal von einem Sechstel der Studienbewerber gesprochen“, berichtete Kaltenborn. Auch wann die entsprechende Regelung nach der Zustimmung des Hochschulrats in Kraft trete, sei noch unklar.

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