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Nach der Sprengung des AfE-Turms : Großes Aufräumen nach Fall auf Knall

  • Aktualisiert am

Aufräumarbeiten: Mit schweren Gerät werden die Trümmer auf dem AfE-Gelände beseitigt Bild: Stefan Finger

Vom ehedem 116 Meter hohen AfE-Turm in Frankfurt zeugt nur noch ein Schuttberg. Der wird nun abgetragen. Der Bauschutt wird zum Teil an Ort und Stelle wiederverwendet.

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          Nach der Sprengung des Uni-Hochhauses in Frankfurt hat das große Aufräumen begonnen. „Wir müssen erstmal wieder für Sauberkeit und Ordnung sorgen“, sagte der Bauleiter der von der Stadt beauftragten Firma AWR Abbruch GmbH, Burkhard Muche, am Montag. Bauzäune, mobile Toiletten und Baugerüste an einigen Gebäuden würden derzeit abgebaut und abgeräumt. Direkt im Anschluss an die von rund 30.000 Schaulustigen beobachtete Sprengung waren schon Mitarbeiter der Frankfurter FES unterwegs und begannen, Straßen und Wege im Umfeld des AfE-Geländes zu reinigen.

          In der Nachbarschaft um den ehemaligen AfE-Turm seien zudem Putzkolonnen unterwegs. Die Reinigungsarbeiten werden nach Einschätzung Muches voraussichtlich ein bis zwei Wochen dauern. Vordächer, Häuser und Glasscheiben von Anwohnern würden dabei vom Staub gereinigt.

          Bauschutt teils für Fundament

          Außer vier bis fünf Glasscheiben seien keine Schäden bekanntgeworden. „Die Dinos stehen noch. Es ist alles gut gegangen“, sagte eine Sprecherin des Senckenberg-Museums, das direkt neben der Baustelle steht.

          Hinterlassenschaft: Dass der Schuttberg noch haushoch ist, ist gut zu erkennen

          Mehrere schwere Bagger sollen in den nächsten Tagen damit beginnen den Bauschutt abzutransportieren, sagte Muche. „Die brauchen wir um das Mikado, das wir hier haben, auseinanderzuziehen.“ Mit etwa der Hälfte der rund 50.000 Tonnen Bauschutt soll das rund zehn Meter tiefe Fundament aufgefüllt werden, damit sich die Bodenplatte nicht hebt, wie AWR-Geschäftsführer Ilmi Viqa nach der Sprengung gesagt hatte. Der Rest werde abtransportiert.

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