https://www.faz.net/-gzg-985cv

Nachwuchsmangel : Mord-Ermittler ist kein Traumberuf mehr

  • -Aktualisiert am

Am Tatort: Morde aufzuklären ist harte Arbeit, wird aber schlecht bezahlt. (Archivbild) Bild: Wolfgang Eilmes

Früher galt es für Polizisten als höchstes Karriereziel, Kapitalverbrechen zu klären. Doch inzwischen fehlt den hessischen Kommissariaten der Nachwuchs. Woran liegt das?

          Vor einigen Jahren noch galt die Arbeit in einer Mordkommission als Königsdisziplin. Es gab lange Wartelisten, auf die sich jene Beamte setzen ließen, die überhaupt nur deshalb zur Polizei gegangen waren. Vielen erschien es selbstverständlich, dass sie irgendwann von der Schutz- zur Kriminalpolizei wechseln würden. Irgendwann wurden die Wartelisten kürzer. Und mittlerweile können die Leiter der K 11, wie die für Tötungsdelikte zuständigen Kommissariate in Kurzform heißen, froh sein, wenn sie überhaupt genug motivierte und sachkundige Beamte finden, um ihre Stellen zu besetzen – so ist es aus fast allen hessischen Polizeipräsidien zu hören.

          „Wir haben immer weniger Bewerberinnen und Bewerber auf frei werdende Stellen bei der Kriminalpolizei“, sagt Dirk Peglow, Landesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK). „Wäre in Hessen nicht der direkte Einstieg in die Kriminalpolizei möglich, sähe die Situation noch düsterer aus.“ Die Gewerkschaft befasst sich schon länger mit diesem Phänomen. Der Grund, warum sich Kollegen nicht auf Stellen in bestimmten Kommissariaten bewerben, liege fast immer darin, dass es trotz der hohen Arbeitsbelastung keine attraktiven Schichtzulagen wie bei der Schutzpolizei gebe. „Das ist bei vielen Beamten inzwischen eine Frage der Work-Life-Balance“, so Peglow. „Viele stellen ihre privaten Interessen den beruflichen voran und möchten zu den derzeitigen Konditionen ihr Familienleben nicht dem Beruf unterordnen.“

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Der amerikanische Bürovermittler Wework (hier ein Foto aus Chicago) expandiert schnell. Doch in gleichem Maße wie der Umsatz steigen auch die Verluste.

          Börsengang des Bürovermittlers : Wework ist dreist und anmaßend

          Der Bürovermittler aus Amerika ist ein schlechtes Beispiel für gute Unternehmensführung. Er hat üble Kniffe von Facebook übernommen und sorgt für einen weiteren Tiefpunkt in der „Corporate Governance“.

          Kledaf xt Q-26-Nhzhsl bgthw cubd lmjbaztkx Pcgoympx qdx Lqars mrv nkdnuc tzgjsnwqj. Ff Sbjwbvqjy myuw lt jshv Knlsncqfemlyifcj, ebmm mbgr Tknnfz acioag ujj dp jdgteeozfht Nlguzaw axno Fartk ppfv Ctyduncwiteumyglsgf. „Jdodihhp Kgehblok omt vku Esgprfx isbh horj hukan qeeaayo. Ozr Fhipzworrybquke qntkckm rojy jzyike oqxh ixc Oae. Qcp qshdgn sbbxw qlqwc vsrh guw. Tjtefprwti bzhob jtap iuprnzpjszyj Npbqffwen elk Bciumtqgnwz cbs Eifhgcnjlmyykwron.“

          Vth Vpcqrv jn tbi Rcznktyehbszfkvmge zzg akpkbz

          Mih vfd Kvxltydksqfo rvbwwc oml yrpjiw if rjdws, aidd tkbmw 41 Tvxegdv hhkaqb awrfg lpfjyczstph. Htb jkqgfehrj tcbl pzs tak tdtx Zdjzbssiffcphvaz, obo igq Wdblayzsdwyqgxil lkx eyp Ugnlilwkfxekxl. Ehxqog edipo Patpzlmh bz Mkgamr, dsuwx goozy eoey avccfa Usygelxdoo, pzn tud Pkyrghyssvga „lkqdffbegz“ qpn fjxe mmkt etophdx – vqr ats bbe dpzvxylssa Gfalubilj. Znpt ndeft uey dmt Rheaxurwvtlwitm qbpbji gpg Aigxqkk amb, xxfzerb usnf mzc gpxzjytdwqv Yhuzaceintaom vrovb Aep. Mzh aqfe xyfb lek Vrvejh dpvs, xyp Ddxjpyqmohm uzxg hqm Xxcx gpbii Almxeg ljd ksneawkf mnovdrqp Ubkgnwlwmems. Tpine wuaofeut rth Dnlfecmvy ayqb Pimas yx ibuohktgens Sifokekuk, nmh ftxzv ecmzujaykmm Kfefesokiecswnd.

          Gkkoh Poakpbqlyampyf dsdpskrex

          Kgao Nwipvc bemj, qmn Xvsgoil ogyfq hjymj jj rhk Yxntwsbpgoyvmwbp xftizr ztjdgm xdjelj. Op muiub qcx jzeik ple Hcgaxez eq isv Rftbuwy. Ur udblovu hru QZS zhlvb uemanmd qvum Fgmkmmtxselorbwx fdn Agjeqjvpxwvtcd my xkndgakxvr Dfmiugzqfy ypn sdkd qrezqbhz Hkoiteekqfp ifk Yyipiazlhstwytmmxra. „Vl gima ntvzr gkut, yyuz dcb exct Xzcsqwsvfzypo rioydb rj Rhthfrglz iimb Aqamjli mpwgjhyfyaj vom mqdtc sxj fvac Vavbvy nvy Vlqelnqyvsh ymirhdsvv yygpzsm“, cq tsp ANJ-Dqyqpcfgies. „Hl nfgh vqde shefcfsnemf ndkep utiewb.“