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Protestversammlungen in Hessen : Bildungseinrichtungen begleiten Tarifverhandlungen

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Auch in Hamburg gibt es Proteste: Frankfurt bildet durch seinen Austritt aus der Tarifgemeinschaft der Länder allerdings einen Sonderfall. Bild: dpa

In Kassel und Frankfurt haben sich an Schulen und Hochschulen anlässlich der Tarifverhandlungen der GEW Protestversammlungen gebildet. Was wollen sie erreichen?

          Mit einem Aktionstag in hessischen Bildungseinrichtungen haben Gewerkschaften auf die Tarifverhandlungen mit dem Land aufmerksam gemacht. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes die Anhebung der Gehälter um sechs Prozent, mindestens um 200 Euro monatlich. Die zweite Verhandlungsrunde ist für 28. und 29. März in Dietzenbach anberaumt.

          In Kassel und Frankfurt gab es laut GWE an mehreren Schulen Protestversammlungen während der Pause und Personalversammlungen. Später waren im Landkreis Groß-Gerau und im Main-Taunus-Kreis Informationsveranstaltungen geplant. An der Universität Kassel und der Technischen Hochschule Mittelhessen legten Beschäftigte laut GEW für mehrere Stunden ihre Arbeit nieder, in Frankfurt kam es zu Protestaktionen auf dem Campus der Goethe-Universität.

          Hessen ist 2004 als einziges Bundesland aus der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) ausgetreten und verhandelt seitdem in Eigenregie. Parallel laufen bereits die Tarifverhandlungen für die anderen 15 Bundesländer der TdL mit einer ähnlichen Forderung der Gewerkschaften.

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