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Hafenpark in Frankfurt : Ein Streetball-Park wie in Harlem

Träumt von einem Ort mit internationaler Anziehungskraft für die Streetball-Sportler: Thorsten de Souza auf der Basketball-Anlage im Hafenpark Bild: Frank Röth

Für die Basketball-Szene ist der Hafenpark zum wichtigsten Treffpunkt in Frankfurt geworden. Nun kämpft eine Initiative dafür, dass dort eine Nachtlichtanlage entsteht.

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          Im weiten grünen Kapuzenpullover, die Sporttasche geschultert, kommt Thorsten de Souza in den Hafenpark gelaufen. Außer ihm ist schon ein gutes Dutzend Spieler auf dem Feld. Man übt sich in Korbwürfen, aus einer Boombox erklingt Hip-Hop, Marihuana-Duft liegt in der Luft, die Sonne meint es gut mit den Sportlern an diesem Nachmittag im März. Wenn es warm genug sei, sagt de Souza, dann sei er jeden Tag hier, spiele Basketball, treffe Freunde und Bekannte, genieße die besondere Atmosphäre.

          Alexander Jürgs
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Der Hafenpark mit seinen Sportfeldern, zwischen den schimmernden Türmen der Europäischen Zentralbank und dem Osthafen gelegen, ist aus seiner Sicht schon jetzt der lebendigste Ort der Stadt. Doch dem Einundzwanzigjährigen, der an der Frankfurt University of Applied Sciences im zweiten Semester International Business studiert, reicht das nicht: De Souza will dafür sorgen, dass die Anlage für Freizeitsportler noch attraktiver wird, vor allem für Basketballspieler. „Der Hafenpark soll der beste Ort für Streetball in Europa werden“, sagt er. „Wir erschaffen hier einen deutschen Rucker Park.“

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