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Güterverkehr in der Stadt : Mit Straßenbahn und Lastenfahrrad

Lastentransport der Zukunft: Die VGF präsentiert auf der Radlogistik-Konferenz ein Lastenfahrrad aus einer Straßenbahn. Bild: dpa

Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt regt einen Großversuch zu neuen Mobilitätskonzepten an. Das Projekt bietet eine Vision von umweltfreundlicherem Gütertransport in den Innenstädten.

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          Paketzustellung mit Straßenbahn und Lastenfahrrad? Michael Rüffer, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF), ist begeistert von der Idee. Der neue Verkehrsdezernent Stefan Majer (Die Grünen) ebenso und die Veranstalter der Nationalen Radlogistik-Konferenz, die am Dienstag und Mittwoch dieser Woche erstmals in Frankfurt stattfindet, ohnehin. Mit einer Kombination aus Straßenbahn und elektrisch betriebenen Transport-Fahrrädern könnte die Belastung der Luft in der Innenstadt, zumindest theoretisch, deutlich reduziert werden.

          Ralf Euler
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Majer nannte eine solche Gütertransportvariante bei der Eröffnung der Radlogistik-Konferenz im VGF-Betriebshof Gutleut eine „ernstzunehmende und zukunftsweisende Vision“ für die urbane Mobilität. Eine Verkehrswende ohne Logistikwende sei „nicht denkbar“. Die Umstellung auf umweltfreundlicher angetriebene Kraftfahrzeuge reiche jedenfalls nicht aus, weil das nichts an der Tatsache ändere, dass es auf den Straßen der Innenstädte schon längst zu eng geworden sei. Vor allem „auf der letzten Meile“, sprich beim Transport eines Pakets vom Verteilzentrum zum Kunden, könne daher das Lastenrad eine wichtige Rolle spielen.

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