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Günthersburghöfe in Frankfurt : Doch Chance für Gymnasium-Ost

Umweltschützer wollen jegliche Bebauung der Grünflächen verhindern. Bild: Frank Rumpenhorst

Es ist eine überraschende Wende im Streit um die Günthersburghöfe in Frankfurt: Die Grünen geben ihren Widerstand gegen das geplante Gymnasium-Ost auf dem Gelände im Nordend auf. Aber einige Fragen sind noch zu klären.

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          In der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung deutet sich eine Mehrheit für den Bau des Gymnasiums-Ost auf dem Gelände der Günthersburghöfe im Nordend an. Vertreter der Koalition und der Opposition sprachen sich im Bildungsausschuss einhellig dafür aus, das Areal einer Gärtnerei für den Bau der weiterführenden Schule zu prüfen. Die CDU-Fraktion hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Es gebe von den Eltern, über die Schüler bis zum Ortsbeirat einen breiten Konsens in der Stadt für diese Schule, sagte die CDU-Stadtverordnete Sara Steinhardt und forderte eine pragmatische Lösung.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Selbst die Grünen-Vorsitzende Julia Frank, die zuvor Zweifel an dem Vorhaben hatte, sagte nun, man habe „zu keiner Zeit den Standort aufgegeben“. Allerdings sei mindestens ein Drittel der Fläche unversiegelt. Wie man damit umgehe sei ebenso zu klären wie der Umstand, dass das Grundstück noch der Gärtnerei gehört. Die Koalition hatte sich eigentlich darauf verständigt, dass nur noch die unversiegelten Flächen der Gartenanlage bebaut werden sollen. Damit war das Wohnprojekt Günthersburghöfe in seiner bisher geplanten Form gescheitert.

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