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Areal-Besetzung in Frankfurt : Mit Baumhäusern für Wohnen der anderen Art

Schwindelfrei: Die Besetzer verkünden ihre Botschaften. Bild: Lucas Bäuml

„Dieses Areal ist besetzt“: Gegner der geplanten Günthersburghöfe in Frankfurt wollen in den Freizeitgärten im Nordend ein alternatives Wohnprojekt verwirklichen. Mit Baumhäusern fangen sie an.

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          Am Abend hat Alex einen Igel gesehen. Sie findet es „krass“, wie vielseitig die Natur hier sei. Jetzt sitzt sie – grauer Kapuzenpulli, grünes Wickeltuch vor dem Gesicht – hinter einem Klapptisch in der Gartenanlage zwischen dem Günthersburgpark und der Friedberger Landstraße im Nordend, die zum Teil dem Wohnprojekt Günthersburghöfe weichen soll. Ein Transparent verhüllt ihre Beine: „Wir sind grün, was seid ihr?“

          Rainer Schulze

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Alex, Hummer, Johanna – mehr als Vornamen und Pseudonyme wollen die jungen Leute nicht von sich preisgeben, die in den vergangenen drei Wochen bis zu zehn Plattformen und Baumhäuser in den Bäumen verankert haben. Etwa zehn Meter über der Erde. Einige Baumhäuser tragen einen Namen: Klabauterklaus, Piratenkatze, Ernie und Henri. Dort wollen sie es sich häuslich einrichten. Einige Hütten sollen isoliert und mit Gas- oder Holzöfen beheizt werden. Solarpanele liefern Strom. Wasser nehmen sie sich aus den Anschlüssen der Gartenparzellen – in Absprache mit deren Pächtern.

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