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Gleisausbau in Rhein-Main : Es tut sich was bei der Eisenbahn

Nach Frankfurt führen viele Gleise – und es sollen in den nächsten Jahren noch mehr werden. Bild: Frank Rumpenhorst

Der Ausbau der Schienenstrecken, die von Frankfurt ausgehen, kommt langsam voran – Geduld ist trotzdem gefragt. Die Deutsche Bahn will ein Desaster wie bei Stuttgart 21 an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt des Landes mit aller Kraft vermeiden.

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          Ein Freitag, der auf den 13. fällt, kann auch Glück bringen. Im Falle des 13. Novembers war es so: Nach jahrelangen Vorarbeiten verkündeten die Planer der Deutschen Bahn, wie die künftige Schnellfahrstrecke von Frankfurt nach Mannheim verlaufen soll. Die Züge werden vom Hauptbahnhof über den Main fahren, dann werden sie entlang der Autobahnen 5 und 67 ins Rhein-Neckar-Gebiet brausen, manche von ihnen, nicht viele, werden abbiegen, um kurz in Darmstadt zu halten. Um wieder auf die Hauptstrecke zu kommen, werden sie in einem Tunnel durch ein Viertel im Süden der Wissenschaftsstadt rasen.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          Nicht die technisch optimale Lösung – der Tunnel wird nur eingleisig, das begrenzt seine Leistungsfähigkeit arg – aber wohl die beste unter den Umständen, dass vor allem dieser Abschnitt höchst umstritten war. Vor allem eine, mit der die konkreten Planungen beginnen können. Und immerhin: Der erste kleine Abschnitt, die Querverbindung vom Flughafen nach Wiesbaden, im Bahnjargon Wallauer Spange genannt, soll schon Mitte des Jahrzehnts fertig sein. Sie wird die Reisezeit vom Flughafen in die Landeshauptstadt deutlich verkürzen.

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