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Rechte Chatgruppen : „Gestaltung von SEK-Räumen sind Neuanfang nicht dienlich“

Neuigkeiten vom SEK: der zur Schau gestellte Korpsgeist irritiert. Bild: dpa

Nach der Auflösung des Frankfurter SEK wegen des Verdachts rechtsextremer Chatgruppen sollen unbescholtene Beamte in Mainz-Kastel eingesetzt werden.

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          Nach der Auflösung des Frankfurter SEK wegen Verdachts rechtsextremer Chatgruppen haben Innenminister Peter Beuth (CDU) und der Sonderermittler Stefan Müller am Montag erste Schritte einer Neuausrichtung der Spezialeinheit angekündigt. Demnach sollen die Beamten, gegen die nicht ermittelt wird, der Hessischen Bereitschaftspolizei in Mainz-Kastel unterstellt werden. Von dort aus solle „mit einer neuen Führungsphilosophie“ und in einem neuen Umfeld „eine neue Einheit geformt werden, in der sowohl fachlich wie ethisch höchste Standards gelten müssen“, so Beuth. Er betonte, die nun eingerichtete Expertengruppe arbeite „mit allem Nachdruck die offenkundige Verrohung“ in Teilen des SEK Frankfurt auf.

          Katharina Iskandar
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Sonderermittler Müller sagte: „Wer sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, soll auch wieder seiner Arbeit nachgehen können. Der Rahmen muss aber ein anderer sein.“ Fast schockiert zeigten sich Mitglieder der Expertenkommission, die die Fälle im SEK aufarbeiten, über die Gestaltung der Diensträume im Frankfurter Polizeipräsidium. Die SEK-Räume halte man für „nicht geeignet“, um die verbliebenen Beamten dort weiter unterzubringen, teilten sie am Montag mit. Die Aufmachung sei nach einer ersten Bewertung zwar nicht strafrechtlich relevant. Der „zur Schau gestellte Korpsgeist“ sei aber einem Neuanfang nicht dienlich“.

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