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Geschäftsgang : Beim Uhrenfachmann

  • -Aktualisiert am

Uhrmacher Maximilian Schubert bei der Arbeit. Bild: Samira Schulz

In seiner kleinen Uhrmacherwerkstatt in Darmstadt widmet Maximilian Schubert seine Handwerkskunst dem Reparieren und Restaurieren von Luxus-Armbanduhren. Für jedes ihm anvertraute Stück nimmt er sich die erforderliche Ruhe und Zeit.

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          Dass sich hinter der kleinen Uhrmacherwerkstatt am Stadtkirchenplatz ein Individualist und Schöngeist verbirgt, ist nicht zu übersehen. In der Auslage, die aus einem einzigen, wunderschön gearbeiteten Stück Nussbaumholz besteht, sind die Armbanduhren diverser Luxusmarken wirkungsvoll arrangiert. Schubert hat die Uhren alle aufgekauft und restauriert. Eine Émile Pequignet von 1975 mit Handaufzug zum Beispiel (790 Euro, ungetragen) oder eine Cartier Santos 100 Automatic (3500 Euro) sowie eine Omega Constellation Automatic (mit Gold, 6700 Euro). Bei den besonderen Schätzchen heißt es „Preis auf Anfrage“.

          Neben den Uhren liegen typische Werkzeuge wie Zehntelmaß, Uhrmacherhammer, Krummzirkel, aber auch ein Tauchkompass und Tiefenmesser. Der maritime Teil der Dekoration ist ein biographischer Verweis: Maximilian Schubert hatte zunächst Schiffbau in Hamburg studiert und einige Zeit auf einem Forschungsschiff verbracht, bevor er sich in Hamburg und Darmstadt zum Uhrmacher ausbilden ließ und sich anschließend auf das Reparieren und Restaurieren von Luxus-Armbanduhren spezialisierte. Mechanik und Präzision eines Uhrwerks haben ihn schon immer interessiert. Das sei, wie „in die Köpfe der damaligen Macher zu schauen“, sagt er.

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