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Frankfurter Multifunktionsarena : Totgesagt und wiederauferstanden

Ein möglicher Standort: So könnte die Arena am Kaiserlei aussehen. Bild: Simulation MMF @Turkali Architekten

Die geplante Multifunktionsarena soll als „Arena am Kaiserlei“ die Stadt aufwerten, internationale Künstler nach Frankfurt holen – und den Basketballern der Fraport Skyliners eine adäquate Spielstätte bieten. Nun wurden die Pläne vorgestellt.

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          Wenn es einen Wettbewerb um eine schier endlose Hängepartie geben würde, so hätte dieses Projekt Chancen auf das Treppchen: die Multifunktionsarena. Lange geplant, totgesagt, dann wiederauferstanden, dieses Mal in Eigenregie der Skyliners Frankfurt. Zumindest ist das der Plan von Gunnar Wöbke, dem geschäftsführenden Gesellschafter des Basketball-Bundesligisten, der am Montag die Details der geplanten Arena am Standort Kaiserlei vorstellte.

          Martin Benninghoff
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
          Florentine Fritzen
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          „Die Bagger können rollen, wenn die Politik entschieden hat und alle baurechtlichen Untersuchungen durch sind“, sagte Wöbke, der zudem Geschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft ist, bei der Online-Präsentation (siehe auch Interview mit Wöbke). Die Multifunktionshalle – sie soll „Arena am Kaiserlei“ heißen – könnte demnach am 27. September 2025, zur Saison 2025/26, eröffnet werden, und ab dann 13.000 Zuschauern von Sport- und Kulturveranstaltungen Platz bieten.

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