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Gault&Millau : 19 Punkte fürs „Lafleur“

Bild: Wonge Bergmann

Erfreuliche Nachrichten für die Frankfurter Restaurant-Szene: Das „Lafleur“ ist nach den Kriterien des Gourmetführers Gault&Millau in den Kreis der allerbesten Restaurants aufgestiegen. Auch ein weiteres Lokal darf sich freuen.

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          Mit 19 von maximal 20 Punkten bewertet der Restaurantführer „Gault&Millau“ in seiner am Donnerstag präsentierten neuen Ausgabe das Restaurant „Lafleur“ mit Küchenchef Andreas Krolik im Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengartens. Deutschlandweit sind nur sechs Lokale besser bewertet; 20 Punkte haben die Tester des Führers noch niemandem zugebilligt. Im „Lafleur“, wurde gestern auf den Aufstieg angestoßen, „inmitten der Pandemie ist das eine gute Nachricht,“ hieß es aus dem Team.

          Jacqueline Vogt

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung, verantwortlich für den Rhein-Main-Teil der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nicht mehr aufgelistet ist in der neuen Ausgabe des Restaurantführers das „Schwarzenstein“ in Hessen. Der Betreiber, das Hotel Burg Schwarzenstein, hatte sich im Frühjahr aus wirtschaftlichen Gründen von seinem Spitzenkoch Nils Henkel getrennt. Anschließend war das Haus eine Kooperation mit dem TV-bekannten Koch Nelson Müller aus Essen eingegangen, der seitdem im ehemaligen Gourmetrestaurant der Burg Schwarzenstein eine Dependance seiner Essener Brasserie betreibt.

          „Emma Metzler“ ist dabei

          Koch des Jahres, eine Auszeichnung, die Andreas Krolik in der Ausgabe 2017 des „Gault&Millau“ hatte, ist dieses Mal Thomas Schanz aus dem Restaurant Schanz in Piesport an der Mosel. Als Gastronom des Jahres bezeichnet die Redaktion Vincent Klink, den Inhaber der „Wielandshöhe“ in Stuttgart. Klink, der neben seinen kulinarischen viele andere Talente hat und auslebt, unter anderem als Musiker und Autor, sei in der Szene ein Solitär, dessen Wirken vielfach ausstrahle, hieß es zur Begründung.

          Der „Gault&Millau“ ist zum ersten Mal im Burda-Verlag erschienen, sein Konzept ist stark verändert worden. Neu sind zum Beispiel Kategorien wie Restaurant-Empfehlungen von Köchen selbst; insgesamt sollte der Restaurantführer nach Angaben seiner Gestalter in diesem Jahr eine stärker als zuvor journalistische Ausrichtung bekommen. Erstmals listet das Buch von 1000 vorgestellten Lokalen 500 ohne eine Bewertung auf. Damit verbunden ist, dass die Punkteskala des Führers jetzt erst bei 15 beginnt, die in Frankfurt zum Beispiel das Restaurant „Emma Metzler“ hat.

          Unterhalb dieser Marke sei eine Differenzierung nach Punkten nicht mehr sinnvoll, meinte der neue Chefredakteur Christoph Wirtz, der Patricia Bröhm abgelöst hat. Wirtz ist auch Kolumnist des Magazins „Feinschmecker“ aus dem Jahreszeiten Verlag, Bröhm ist dort Autorin.

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