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Galeria Kaufhof in Frankfurt : Die gebaute Hoffnung

Als alle alles wollten: riesiger Andrang in der Vorweihnachtszeit Ende der Fünfzigerjahre Bild: Ullstein

Wo jetzt Galeria als Weltstadthaus in Frankfurt neu eröffnet wird, gibt es viel Kaufhausgeschichte: Als der Kaufhof 1950 auf Trümmern neu entstand, war das ein großes Fest. Kein Zufall, dass dieses Kaufhaus die Zeiten überdauert hat.

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          Es war ein turbulenter Tag gewesen. „Zehntausende drängten sich im Glaspalast an der Hauptwache“, schrieb die F.A.Z. am 28. Oktober 1950, es klang staunend. Die Kinder fuhren immer wieder Rolltreppe und landeten dann doch irgendwann in der Spielzeugabteilung, wo die Verkäuferinnen unentwegt Lokomotiven und Autos rollen ließen.

          Manfred Köhler
          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          In der überlaufenen Textilabteilung waren wegen des feuchtkalten Wetters vor allem Hand- und Überschuhe gefragt, „ebenso Damenhüte, die von den Kundinnen im Grotesktempo aufprobiert wurden“. Und Kriminalbeamte erwischten mehrere Ladendiebe, zum Teil mit beachtlicher Beute.

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