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Frankfurter Forschung : Frühe Warnung für Corona-Kranke?

  • Aktualisiert am

Ein Patient auf der Intensivstation. Bild: dpa

Schwere Corona-Fälle gehen oft mit einer Neigung zu Blutgerinnseln und Thrombosen einher. Frankfurter Forscher haben nun etwas entdeckt, das einen schweren Verlauf von Covid-19 womöglich frühzeitig anzeigen kann.

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          Forscher der Frankfurter Goethe-Universität haben einen Indikator gefunden, der einen schweren Verlauf von Covid-19 womöglich frühzeitig anzeigen kann. Zusammen mit Kollegen der University of Kent hat das Team um den Virologen Jindrich Cinatl Daten zur Aktivität bestimmter Gene ausgewertet.

          Die Wissenschaftler verglichen bekannte Informationen über die Gen-Expression in menschlichem Gewebe mit Daten aus Zellen, die mit dem Sars-Coronavirus 2 infiziert waren. Schwere Fälle von Covid-19 gehen oft mit einer Neigung zu Blutgerinnseln und Thrombosen einher. Männer sind öfter betroffen als Frauen, Ältere öfter als Jüngere.

          Die Forscher suchten daher nach Molekülen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind, bei Männern und Frauen sowie je nach Alter in unterschiedlichen Mengen vorkommen und bei einer Corona-Infektion anders reguliert werden. Dies alles trifft auf das Glykoprotein Transferrin zu. Seine Konzentration im Blut könnte daher Hinweise auf das individuelle Risiko für einen Corona-Patienten geben.

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