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FAZ Plus Artikel Schüler kämpfen für das Klima : „Wir schwänzen nicht, wir streiken“

  • -Aktualisiert am

Malen für das Klima: Schüler fertigen Plakate für den Streik am Freitag an. Bild: Frank Röth

Seit mehreren Wochen streiken Schüler weltweit um auf die Bedrohung durch den Klimawandel aufmerksam zu machen. In Frankfurt wird für diesen Freitag eine Rekordteilnahme angekündigt. Doch den Demonstrationen stimmt nicht jeder Schüler zu.

          Es riecht nach Klebstoff und frischer Farbe, im Hintergrund läuft Rockmusik. Auf dem Boden sitzen etwa 20 Jugendliche und pinseln mit Neonfarben Sprüche wie „Auf dieser Titanic fehlt noch die Panik“ oder „Es gibt keinen Planet B“ auf alte Pappkartons. Die Schüler haben sich im ehemaligen, jetzt von linken Gruppen genutzten Polizeigefängnis Klapperfeld getroffen, um Transparente und Plakate für „Fridays for Future“ zu malen. Die Demonstration für den Klimaschutz soll an diesem Freitag weitaus größer werden als in den Wochen zuvor – die Organisatoren haben professionell geworben und rechnen mit mehreren Tausend Teilnehmern. Die Kundgebungen in hessischen Städten wie Frankfurt und Wiesbaden gehören am Freitag zu mehr als 1300 in knapp hundert Ländern.

          Von 12 Uhr an werden sich Schüler und auch einige Studenten an der Bockenheimer Warte sammeln statt in den Unterricht zu gehen. Der „Schulstreik“ ist Teil einer weltweiten Bewegung, die sich den Protest der 16 Jahre alte Greta Thunberg zum Vorbild genommen hat. Die Schwedin geht seit knapp einem halben Jahr freitags nicht mehr in den Unterricht, um auf die existenzielle Bedrohung durch den Klimawandel aufmerksam zu machen. Seit Ende des Jahres haben sich auch in Deutschland immer mehr Schüler und Studenten unter dem Motto „Fridays for Future“ zusammengetan.

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          Stilles Örtchen: Das ehemalige Frankfurter Polizeigefängnis Klapperfeld.

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