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Fridays for Future : Gegen Atomkraft, für das Klima

Demonstranten und Demonstrantinnen der Fridays for Future-Bewegung demonstrieren am 14. Januar vor der Alten Oper in Frankfurt. Bild: Ilkay Karakurt

Fridays for Future demonstriert in Frankfurt gegen die EU-Taxonomie – und die Regierung. So manch einer hat das Vertrauen in die Politik aber schon verloren.

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          Aus den etwa 100 Menschen, die sich an diesem kühlen Freitagmittag vor der Alten Oper in Frankfurt versammelt haben, stechen zwei hervor. Die beiden älteren Damen, eine von ihnen ist mit einem Rollator unterwegs, haben große Schilder in der Form von Herzen dabei. Auf ihnen abgebildet ist im Hintergrund die Erdkugel – davor prangt in weißer Schrift der Slogan: „Omas for Future“. Zum ersten Mal seien sie in Frankfurt bei einer Demonstration von Fridays for Future dabei, erzählt eine der beiden. Ihre Gruppe habe sich im vergangenen Juni offiziell gegründet. Die Mission ist klar: „Wir wollen die Welt für unsere Enkelkinder retten und so erhalten, wie wir sie kennen.“

          David Lindenfeld
          Volontär.

          Aus Sicht jener, die am Freitag auf dem Opernplatz stehen, ist an Silvester auf höchster Ebene wieder einmal der Weg freigemacht worden für eine Entscheidung, die sich mit diesem Ziel nicht vereinbaren lässt. Seitdem bekannt wurde, dass die EU-Kommission die Energieerzeugung aus Atom und Gas in die sogenannte Taxonomie aufnehmen, also unter bestimmten Bedingungen als nachhaltig anerkennen will, gibt es viel Kritik von Umweltverbänden und der Fridays-for-Future-Bewegung.

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