Wie Fußball Völker verbindet : „You’ll never watschel alone“

Ein Freundschaftsspiel zwischen dem jüdischen Klub Makkabi Frankfurt und einem teils muslimischen Team aus Mainz kennt viele Gewinner. Und zeigt: Fußball kann ein Mittel zur Völkerverständigung sein.
Ronald Uhlich kramt in seiner Sporttasche. „Moment, ich hab’s gleich“, sagt er und hält wenig später eine kleine gelbe Gummiente in die Höhe. Die ist normalerweise eher etwas für die Badewanne als für den Rand eines Fußballfelds. Doch beim FC Ente Bagdad aus Mainz ist sowieso alles ein bisschen anders. In seinem Verein stünden Vielfalt, Toleranz und Offenheit an erster Stelle, sagt Präsident Uhlich. Die Mitglieder kommen von überallher, zurzeit spielen sieben Flüchtlinge aus Afghanistan und Syrien in der Herren-Mannschaft. Deshalb hat das Spiel am Montagabend starke Symbolkraft: Der FC Ente Bagdad spielt gegen die zweite Mannschaft des jüdischen Turn- und Sportvereins Makkabi Frankfurt.





