https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurts-polizeipraesident-mueller-multi-problemlage-im-bahnhofsviertel-18198579.html

Polizeipräsident Müller : „Im Bahnhofsviertel existiert eine Multi-Problemlage“

„Ich denke, die Frankfurter Polizei ist sehr gut aufgestellt“: Der neue Polizeipräsident Stefan Müller. Bild: Lucas Bäuml

Stefan Müller ist seit dieser Woche offiziell neuer Polizeipräsident von Frankfurt. Im Interview spricht er über die gravierendsten Brennpunkte und wie er den Schulterschluss mit der Stadt suchen will.

          8 Min.

          Der 60 Jahre alte Stefan Müller ist seit Oktober 1981 Polizist. Nach seiner Ausbildung war er zunächst im Polizeipräsidium Frankfurt tätig, mehr als zehn Jahre lang in der Mordkommission und später im Kommissariat zur Bekämpfung von organisierter Kriminalität. Später wechselte Stefan Müller ins Hessische Landeskriminalamt, wo er stellvertretender Leiter der Abteilung für Gewalt-, Eigentums- und Wirtschaftskriminalität wurde. Er leitete unter anderem die Ermittlungen im Entführungsfall Jakub Fiszman. 2015 wurde er Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Westhessen. Vor einem Jahr war Müller schon einmal in Frankfurt eingesetzt: als Sonderermittler zur Aufarbeitung der teilweise rechtsextremen Chats im SEK. Seit Montag ist er neuer Frankfurter Polizeipräsident.

          Katharina Iskandar
          Verantwortliche Redakteurin für das Ressort „Rhein-Main“ der Sonntagszeitung.

          Herr Müller, Sie kennen Frankfurt aus früheren Zeiten. Sie haben als junger Polizist jahrelang in der Stadt die Kriminalität bekämpft. Wann sind Sie zum letzten Mal durch das Bahnhofsviertel gelaufen?

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Schule für das Leben: Ball der Waffenbrüderschaft im November 1987 in der MfS-Bezirksverwaltung Dresden

          Putin in der DDR : Eine gute Schule für das Leben

          Fünf Jahre arbeitete Wladimir Putin als KGB-Offizier in Dresden. Stasi-Unterlagen aus dieser Zeit verraten mehr über den russischen Präsidenten, als diesem lieb sein dürfte. Ein Gastbeitrag.
          In Deutschland können die Partner ihren künftigen Namen nicht frei auswählen – wie es zum Beispiel in Schweden der Fall ist.

          Hochzeitsserie – Teil 10 : Ein Relikt des Patriarchats

          Noch immer tappen viele Frauen bei der Heirat in die Traditionsfalle und geben ihren Mädchennamen ab. Paare mit hoher Bildung entscheiden sich aber immer häufiger anders – und eine neue Option ist in Sicht.