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Frankfurts Büroimmobilienmarkt : Der Trend geht zurück ins Büro

Primus inter Pares: Der Marienturm im Bankenviertel wechselte für 820 Millionen Euro den Besitzer. Bild: Bilderrepublik

Erst Corona, jetzt der Krieg in der Ukraine: Wie wirken sich die großen Krisen auf den Markt für Büroimmobilien aus? Die Rückkehr aus dem Homeoffice fällt vielen nicht leicht.

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          Es gehört zu den unverzichtbaren Charaktereigenschaften eines Immobilienmaklers, selbst in der Krise noch Optimismus zu verbreiten und schon einen Silberstreif am Horizont zu erblicken, wenn das Unwetter noch gar nicht vorüber ist. Denn Makler leben davon, Käufer und Mieter gut zu beraten und in eine Stimmung zu bringen, in der sie etwas wagen und riskieren und guten Gewissens auch Geld ausgeben wollen. Aber nicht blinder Optimismus ist gefragt, er sollte schon durch die Realität gedeckt sein. Die Zahlen, die Riza Demirci, Niederlassungsleiter von BNP Paribas Real Estate, präsentiert, geben allen Grund dazu, tatsächlich zuversichtlich zu sein.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Zwar ist die Corona-Pandemie noch kaum überstanden und die wirtschaftlichen Folgen von Russlands Krieg gegen die Ukraine sind kaum absehbar. Dennoch ist im ersten Quartal dieses Jahres der Flächenumsatz auf dem Büromarkt um 35 Prozent gestiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Allein 137 000 Qua­dratmeter wurden in den ersten drei Monaten vermietet – darunter 28 000 an die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, für die in Eschborn ein neues Gebäude entsteht, 9000 an die Sparda-Bank in ihrem geplanten Hochhaus im Europaviertel und 6000 an die Deutsche Bank, die ihre Flächen im IBC in der City West vergrößert.

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