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Besuchereinbruch wegen Corona : Frankfurter Zoo erfreut über Patenschaften

Geboren am 7. September: Gorilla Shira hält in ihrem Gehege im Frankfurter Zoo Sohn Arco in den Armen. Bild: dpa

Wegen der Corona-Pandemie sind 2020 nur rund halb so viele Besucher in den Frankfurter Zoo gekommen wie 2019. „Wir hoffen, dass wir im Frühjahr wieder Besucherinnen und Besucher willkommen heißen können“, sagte Zoodirektor Miguel Casares.

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          Teils durchweg ausverkaufte Zeitfenster zeugen von der anhaltenden Beliebtheit des Frankfurter Zoos, die Einnahmen sind im vergangenen Jahr dennoch um fast 60 Prozent eingebrochen: Corona ist auch am Zoo nicht spurlos vorübergegangen. Insgesamt 16 Wochen musste er ohne Besucher auskommen. In den Monaten zwischen den Schließungen galt eine strikte Besucherbeschränkung, und es gab zwei Zeitfenster. So konnten im vergangenen Jahr insgesamt nur 376.563 Eintrittskarten verkauft werden, nachdem 2019 noch fast 825.000 Zoobesucher gezählt worden waren, wie der Zoo mitgeteilt hat.

          Daniel Meuren

          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          Positiv aus dem Jahr 2020 wird der Zoo derweil in Erinnerung behalten, dass die Entscheidung für die Ansiedlung des Frankfurt Conservation Center (FCC) auf dem Zoogelände getroffen wurde. Unter Federführung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt entsteht dort ein internationales Zentrum für Natur- und Artenschutz. „Das FCC ist ein wichtiger Baustein, um den Zoo zukunftsfähig zu machen. Denn ein Zoo des 21. Jahrhunderts muss den globalen Natur- und Artenschutz unterstützen“, sagt Ina Hartwig (SPD), für den Zoo verantwortliche Dezernentin. Erfreut hat der Zoo zudem registriert, dass sich auch in dieser schwierigen Zeit die Zahl der Tierpatenschaften deutlich erhöht habe: um 700 auf 3556.

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