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Frankfurter Umweltdezernentin : „Lieber Baumhäuser als Fällungen“

Mit grünem Deckel: So soll die Einfahrt des Riederwaldtunnels einmal aussehen. Bild: Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Der Riederwaldtunnel wird gebaut. Dafür sollen 2,7 Hektar Stadtwald fallen. Nicht nur Baumbesetzer wollen das verhindern. Auch Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Die Grünen) hofft, dass es noch anders kommt.

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          Frau Heilig, die CDU fordert die Stadt auf, die illegale Besetzung der Bäume im Fechenheimer Wald zu beenden.

          Mechthild Harting
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Aus Sicht der Umwelt ist es erst mal weniger bedenklich, in einem Wald ein paar Baumhäuser zu errichten, als den Wald ganz abzuholzen.

          Dennoch ist die Errichtung von Baumhäusern illegal. Laut Hessischem Waldgesetz darf jeder den Wald betreten, aber nur „zum Zwecke der Erholung“.

          ´Was die rechtliche Bewertung betrifft, urteilen die Gerichte da zu Recht ausgesprochen differenziert. Meiner Kenntnis nach hat die Räumung des Dannenröder Forstes im vergangenen Herbst in Mittelhessen zu juristischen Auseinandersetzungen geführt. Und zum Beispiel beim Hambacher Forst haben die Gerichte im Nachhinein festgestellt, dass die Räumung der Baumhäuser nicht rechtens war.

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