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Frankfurter Studie : Einkommen leiden kaum unter Corona

Durchgerechnet: 83 Prozent der von der Uni Frankfurt Befragten gaben an, ihre Einkünfte seien gleichgeblieben oder hätten sich sogar verbessert. Bild: dpa

Die meisten Haushalte haben im vergangenen halben Jahr durch die Corona-Krise keine finanziellen Einbußen erlitten. Das zeigt eine Frankfurter Studie. 83 Prozent der Befragten gaben an, ihre Einkünfte seien gleichgeblieben oder hätten sich verbessert.

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          Die meisten Haushalte in Deutschland haben im vergangenen halben Jahr durch die Corona-Krise keine finanziellen Einbußen erlitten. Dies ist das Ergebnis der jüngsten Befragungsrunde zum „Haushaltskrisenbarometer“ des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung der Goethe-Uni Frankfurt und des Marktforschungsinstituts Nielsen.

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Von den Anfang September befragten 10.800 Teilnehmern gaben 83 Prozent an, ihre Einkünfte seien gleichgeblieben oder hätten sich sogar verbessert. Zehn Prozent berichteten demnach von Verlusten bis zu 20 Prozent; sieben Prozent haben noch größere Einbußen erlitten.

          Laut Finanzprofessor Roman Inderst befinden sich die Haushalte, die mit weniger Geld auskommen müssen, schon seit Ende März in dieser Lage. Schlechter als der Durchschnitt haben sich die Einkommen in den Sektoren Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Kunst, Unterhaltung und Erholung sowie Verarbeitendes Gewerbe, Handwerk und Bau entwickelt: Hier mussten je 30 Prozent der Haushalte Verluste hinnehmen.

           

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