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Nach Unfall mit zwei Toten : Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt gegen SUV-Fahrer

Zwei zerstörte Pkw nach einem Unfall im Frankfurter Ostend: Bei einer tödlichen Kollision hat ein SUV (links im Bild) mehrere Menschen erfasst. Bild: dpa

Nach einem Verkehrsunfall mit zwei Toten im Frankfurter Ostend ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Fahrer des Sportgeländewagens. Es geht um den Verdacht der fahrlässigen Tötung in zwei Fällen.

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          Nach dem Unfall mit zwei Toten und einer Schwerverletzten am vergangenen Samstag im Frankfurter Ostend ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung. Das teilte die Behörde am Freitag mit. Wie berichtet, soll der 38 Jahre alte Fahrer mit seinem BMW X6 mit hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abgekommen sein und dann zwei Fußgänger und einen Radfahrer erfasst haben. Ein 62 Jahre alter Mann und der 27 Jahre alte Fahrradkurier starben später im Krankenhaus infolge der schweren Verletzungen.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die Polizei hat den Hergang inzwischen weitgehend rekonstruiert, vor allem dank Zeugenaussagen. Demnach war der Fahrer mit seinem SUV die Oskar-von-Miller-Straße von der Sonnemannstraße aus kommend in Richtung Obermainanlage unterwegs gewesen. An einer Ampel in Höhe der Uhlandstraße beschleunigte er plötzlich den Wagen und verlor die Kontrolle über den BMW. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet auf den parallel verlaufenden Rad- und Fußweg.

          Dort erfasste er zunächst den Fahrradkurier, anschließend touchierte er ein am Straßenrand geparktes Auto und erfasste die beiden Fußgänger. Schließlich fuhr der SUV gegen den Betonpfeiler. Die Polizei ruft Zeugen weiterhin dazu auf, sich zu melden.

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