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„Frankfurter Positionen“ : Geist der Stadt

Auf Probe: Kelly Copper und Pavol Liska im Bockenheimer Depot in Frankfurt Bild: Wonge Bergmann

Dafür hat das Nature Theater of Oklahoma mit vielen, vielen Geistern geprobt: Die digitalen „Frankfurter Positionen“ folgen dem Motto: „Wir geben erst auf, wenn wir unbedingt müssen“.

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          Geister, Geister, nichts als Geister. Erdgeister, Wassergeister. Pavol Liska nimmt sie lässig von Stühlen, aus großen Haufen. Die hätten alle auftreten sollen in der großen Oper „Burt Turrido“. Stattdessen gab es nur einen Blick in die Kulissen, ein bisschen Gitarrenmusik als Vorgeschmack und eine Kurzversion der Handlung. Der Rest? Wird nachgeliefert, in besseren Zeiten.

          Eva-Maria Magel

          Kulturredakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Nature Theater of Oklahoma alias Kelly Copper und Pavol Liska hätte mit „Burt Turrido“ das zehnte Festival „Frankfurter Positionen“ eröffnen sollen. Stattdessen berichteten die beiden amerikanischen Künstler, wie sie in den vergangenen vier Wochen ganz allein im Bockenheimer Depot geprobt haben, mit ihren Darstellern und den vielen Geistern.

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