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Ermittlungen gegen OB : Feldmann gerät ins Wanken

Verlässt ihn sein Gespür? Bisher hat Peter Feldmann stets gewusst, wie er die Öffentlichkeit nutzt – sei es als Wohnraumschaffer oder Verteiler von Masken wie hier Ende Januar. Bild: Lucas Bäuml

Lange schien er unangreifbar, jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Frankfurts Oberbürgermeister. Und auch für seine Partei, die SPD, läuft es nicht gut. Wie geht es weiter?

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          Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn. Seine Partei, die SPD, hat eine bittere Niederlage bei der Kommunalwahl erlitten. In den eigenen Reihen wächst die Überzeugung, es gebe zwischen der Affäre um die Arbeiterwohlfahrt, in die Feldmann verwickelt sein soll, und dem Wahlausgang einen sehr starken Zusammenhang. Und es sei vielleicht besser, auf Distanz zu Peter Feldmann gehen.

          Helmut Schwan
          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Dabei hatte es fast neun Jahre lang am Ende der vielen Kämpfe, die er mit seinen politischen Gegnern im Rathaus, aber auch mit den Genossen ausfocht, stets geheißen: Und der Gewinner ist ... Peter Feldmann! Der Aufstieg des früheren Juso-Vorsitzenden und Sozialpolitikers begann am 25. März 2012, als er in der Stichwahl zum Oberbürgermeisteramt den damaligen hessischen Innenminister Boris Rhein von der CDU besiegte. Sechs Jahre später war es ein Triumph mit fast 71 Prozent. Wer weiß noch, dass seine Gegenkandidatin Bernadette Weyland (CDU) hieß.

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