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Detonation nach Mitternacht : Nach kontrollierter Sprengung bisher keine Schäden bekannt

Drei Meter tief, zehn Meter Durchmesser: Der von der Bombe erzeugte Krater im Nordend Bild: dpa

Im Frankfurter Nordend ist eine Weltkriegsbombe gesprengt worden, nach erstem Stand lief dabei alles nach Plan. Bisher sind keine Schäden bekannt geworden, wie die Polizei mitteilte.

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          Um vier Minuten nach Mitternacht war es soweit: Im Frankfurter Nordend detonierte ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, der am Nachmittag auf einer Baustelle entdeckt worden war. Wie ein Gewittergrollen klang es. Am Morgen danach teilte die Polizei mit, dass von möglichen Schäden sei bisher nichts bekannt sei. Die Untersuchungen liefen aber weiter.

          Matthias Trautsch
          Koordination Reportage Rhein-Main.
          Falk Heunemann
          Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
          Katharina Iskandar
          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          25.000 Anwohner mussten am Mittwoch in einem dichtbebauten Quartier im Frankfurter Nordend ihre Wohnungen wegen der kontrollierten Sprengung einer scharfen Weltkriegsbombe räumen. Die Zwischenstände der Evakuierung hatte die Polizei bekanntgegeben: 50 Prozent des Gefahrenbereichs sind geräumt, hieß es gegen 19.30 Uhr. Zwei Stunden später wurden 80 Prozent gemeldet. Um kurz nach 23 Uhr dann die Nachricht: 99 Prozent sind geschafft. Kurz nach Mitternacht schließlich die Zündung, die ein tiefes Loch hinterließ: drei Meter tief, zehn Meter Durchmesser.

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