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Mode in der Pandemie : Mutige Styles und Schlabber-Outfits

  • -Aktualisiert am

Pandemie-Trend: Nina Kosanke wechselt das Schuhwerk. Bild: Sieber, Laila

Der Lockdown hat Auswirkungen auf die Mode: Aussortierte Kleidung wird neu kombiniert, Bequemlichkeit ist wichtig. Kleidungsstücke in Signalfarben haben an Beliebtheit gewonnen.

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          Früher Modesünde, heute alltagstauglich: Jogginghosen, weite Pullis, Sneakers. Dass der Lockdown Auswirkungen auf den Kleidungsstil hat, beobachtet auch Christiane Wegner. 2001 eröffnete die Modedesignerin ihr erstes Geschäft in Frankfurt. Wegner glaubt nicht, dass prinzipiell das Interesse an Mode weniger geworden ist. Es habe sich nur verändert. Ihre Kundinnen stellten andere Ansprüche an die Kleidung. Vermehrt nachgefragt werden laut Wegner bequeme und lässige Stücke. Stylish müssten sie natürlich trotzdem aussehen, sagt die Designerin.

          Und noch eine Beobachtung hat Wegner gemacht. Frauen, so sagt sie, würden sich mittlerweile im privaten Alltag schicker machen als früher. In Designer-Pumps zum Wocheneinkauf. Schlichtweg, weil es an Gelegenheiten mangele, sich „aufzubrezeln“. Viele orientierten sich laut Wegner dabei nicht mehr an Bloggerinnen und Models, sondern kreierten ihre eigenen Trends. Einige ihrer Kundinnen seien auch mutiger geworden. „Frauen wollen, dass hingeschaut wird.“ Ihre Kundinnen trügen jetzt viel Rot. „Es ist eine Signalfarbe.“ Wegner beobachtet außerdem, dass viele darauf verzichten, Kleidung im Internet zu bestellen. Stattdessen würden ältere Kleidungsstücke wieder hervorgekramt und neu kombiniert.

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