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Containeranlage geplant : Messegelände in Frankfurt soll wieder Flüchtlingen Unterkunft geben

Für Hilfesuchende wie die kleine Divora aus Eritrea braucht Frankfurt neue Plätze Bild: dpa

Der Stadt Frankfurt mangelt es an Plätzen für Flüchtlinge. Nun nimmt sie wieder das Messegelände in den Blick. Eine Containeranlage ist möglich.

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          Die Stadt steht vor einem Problem: Alle Flüchtlingsunterkünfte sind belegt, neue müssen her – es fehlt jedoch an Plätzen. Die Situation könnte sich durch eine abermalige Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt entspannen. Auf dem Gelände „Zum Rebstockbad“ sollen im nächsten Jahr bis zu 200Flüchtlinge untergebracht werden. Das bestätigte die Sprecherin von Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) auf Anfrage. Bis Ende 2017 war der Platz, der zur Messe gehört, schon einmal als provisorische Flüchtlingsunterkunft genutzt worden. Rund zwei Jahre lang standen 56 Wohnwagen auf dem Gelände. Ende 2017 wurde die Notunterkunft wieder geschlossen.

          Marie Lisa Kehler

          Stellvertretende Ressortleiterin des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Die Messe vermietet das Gelände normalerweise an Aussteller, die oft mit ihren Campingmobilen anreisen. Die Infrastruktur, etwa sanitäre Anlagen, sei also vorhanden, um abermals auf diese Notlösung zurückzugreifen, erläuterte die Dezernatssprecherin. Bis Ende des Jahres sei die Messe noch an Verträge mit Ausstellern gebunden, danach steht der Sprecherin zufolge einer Nutzung nichts mehr im Wege. Zu den Kosten wolle sie noch nichts sagen, sie verweist aber darauf, dass die Stadt gemeinsam mit dem Land Anteilseigner der Messe sei. Wie genau das Camp aussehen kann, wird in den nächsten zwei Wochen verhandelt.

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