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Wahlfach „Covid-19“ : Frankfurter Medizinstudenten kämpfen gegen Coronavirus

  • Aktualisiert am

Keine Studenten auf dem Campus, stattdessen digitale Lehre: Im Präsidentenwahlkampf der Uni Frankfurt dürfte auch die Corona-Krise eine Rolle spielen. Bild: Francois Klein

An der Frankfurter Goethe-Universität gibt es nun das neue Wahlfach „Covid-19“. Mehr als 1000 Studenten wollen sich als Krisenhelfer engagieren, um das Universitätsklinikum zu unterstützen.

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          Hunderte Medizinstudenten der Frankfurter Goethe-Universität wollen bei der Bewältigung der Corona-Krise mithelfen. Bis zum Wochenende haben sich nach Angaben der Hochschule 1180 Studierende freiwillig als Krisenhelfer gemeldet.

          Der Fachbereich Medizin der Goethe-Universität und das Universitätsklinikum hatten vor rund einer Woche das neue Wahlfach „Covid-19“ ins Leben gerufen. Daraus ergebe sich eine Win-Win-Situation, teilte die Hochschule mit: Die Studenten „sammeln wertvolle Praxiserfahrungen im Medizinstudium und helfen gleichzeitig, die Krankenversorgung des Universitätsklinikums zu unterstützen“.

          Online-Portal „Krisenhelfer gesucht“

          Um teilzunehmen, müssen sich Studenten im Online-Portal „Krisenhelfer gesucht“ registrieren. Das Universitätsklinikum meldet seinen aktuellen Bedarf dem Studiendekanat, das dann die Studierenden einteilt. „In den nächsten Wochen wird jede erfahrene helfende Hand in der Gesundheitsversorgung benötigt, in Teilbereichen sind bereits jetzt die personellen Ressourcen erschöpft“, schreibt Initiator Professor Robert Sader in der Ausschreibung für Krisenhelfer.

          Wo die Studenten genau mithelfen können, hängt von deren Vorwissen und Qualifikationen ab. „Manche von ihnen verfügen auch über Ausbildungen etwa in der Pflege oder im Rettungsdienst. Mit diesen Erfahrungen können sie in unterschiedlichen Bereichen des Universitätsklinikums wertvolle Unterstützung leisten“, erklärte Sader.

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