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Zukunft der Frankfurter Medien : „Eine Zeitung, die die Leute wollen“

Die Qual der Wahl: Doch was wollen die Leser? Bild: dpa

Nach dem Kauf der „Frankfurter Neuen Presse“ versuchen die neuen Eigentümer, das Blatt zu stabilisieren. Das verändert die Frankfurter Medienlandschaft.

          4 Min.

          Auf dieses Déjà-vu hätte Claus-Jürgen Göpfert vermutlich gern verzichtet. Der Journalist, der seit Jahrzehnten den Lokalteil der „Frankfurter Rundschau“ (FR) prägt, hat einst bei der „Frankfurter Neuen Presse“ (FNP) angefangen. Nach 33 Jahren Pause erschien am 14. November erstmals wieder ein Artikel unter seinem Namen in der FNP, mit der Überschrift „Das schönste Haus am Platze“.

          Matthias Alexander

          Redakteur im Feuilleton.

          Nicht, dass Göpfert die „Rundschau“Redaktion verlassen hätte. Sein Artikel war elf Tage zuvor beinahe wortgleich in der FR erschienen. Er fand den Weg in beide Blätter, weil die neuen Eigentümer von „Neuer Presse“ und „Rundschau“ Synergien heben wollen. Das heißt: Wenn ein und derselbe Artikel in zwei oder mehr Zeitungen erscheint, kündigt deshalb kein einziger Abonnent. Denn er liest in der Regel nur eine Zeitung und weiß nicht, was in einer anderen steht.

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