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Solidaritätsaktion : Frankfurter Kippa-Tag auch für Frauen

  • Aktualisiert am

Vorbild: Frau mit Kippa bei Soli-Demo in Berlin 2012 Bild: dpa

7000 Mitglieder zählt die Jüdische Gemeinde in Frankfurt. Geht es nach Bürgermeister Becker (CDU), tragen am 14. Mai auch Nichtjuden aus Solidarität die Kippa. Frauen inklusive.

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          Auch Frauen sollen in Frankfurt bei einer Solidaritätsaktion für die in Deutschland lebenden Juden eine Kippa tragen. Das hat am Montag Frankfurts Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker deutlich gemacht. Der CDU-Politiker will mit der Aktion „Zeig’ Gesicht und Kippa“ am 14. Mai - dem Tag der Staatsgründung Israels - ein öffentliches Zeichen gegen den Antisemitismus setzen. Die Kippa ist die religiöse jüdische Kopfbedeckung für Männer.

          Becker hatte am Freitag nach einem antisemitischen Angriff auf einen jungen Israeli in Berlin, der eine Kippa trug, zu der Aktion aufgerufen. Inzwischen haben sich in der hessischen Metropole auch SPD, Grüne, FDP und Linke der Aktion angeschlossen. In Berlin und anderen deutschen Städten wie Köln gibt es bereits an diesem Mittwoch Solidaritätsveranstaltungen.

          7000 Mitglieder zählende Gemeinde

          Becker zeigte sich am Montag optimistisch, dass sich viele Menschen in Frankfurt am 14. Mai an der Aktion beteiligten. Er halte es auch für ein „schönes Signal“, wenn Frauen mitmachten. Mehrere Frauen hätten deswegen bereits bei ihm angefragt.

          Mit mehr als 7000 Mitgliedern gehört die jüdische Gemeinde in Frankfurt zu den größten in Deutschland. Vor 1933 zählte die jüdische Gemeinde, deren Anfänge ins 12. Jahrhundert zurückreichen, mehr als 30.000 Mitglieder.

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