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Infektiologin Vehreschild : „Der Tsunami hat sich ausgelaufen“

Derzeit nicht überlastet: die Corona-Intensivstation des Frankfurter Uniklinikums Bild: Frank Röth

Viele Erkrankte sind asymptomatisch. Im Interview erklärt die Frankfurter Infektiologin Maria Vehreschild, wie sie Corona-Patienten behandelt und warum ihr die Krankheit jetzt weniger Sorgen bereitet als im März.

          4 Min.

          Ist die zweite Corona-Welle schon im Frankfurter Uniklinikum angekommen?

          Sascha Zoske
          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Ich bin mir nicht sicher, ob das Wort „Welle“ so geschickt gewählt ist. Es suggeriert, dass es bei den Infektionszahlen ausgeprägte Peaks gibt, die dann wieder auf ein Normalniveau zurückgehen. Das beschreibt die epidemiologische Dynamik dieser Erkrankung nicht gut.

          Wie würden Sie die Lage beschreiben?

          Was die Belastung der Krankenhäuser angeht, so ist die Situation im Moment viel weniger kritisch als um Ostern herum. Wir haben deutlich weniger Patienten mit Covid-19 in den Krankenhäusern. Das darf man nicht verwechseln mit der erneuten Zunahme der positiven Tests, gerade unter jüngeren Menschen. Von diesen Infizierten sind viele asymptomatisch.

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