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Frankfurter Hauptwache : Der Krater wird zur Arena

Loch, Krater, Kloschüssel: Der unbeliebte Treppenabgang neben der Hauptwache. Bild: Ly, Martin

Der trichterförmige Treppenabgang auf der Hauptwache in Frankfurt wird doch nicht geschlossen. Um 200 Millionen Euro zu sparen, soll der Platz „bestandsnah“ umgestaltet werden.

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          Das Loch bleibt offen: Wie der Magistrat beschlossen hat, soll der kraterförmige Abgang zur B-Ebene unter der Hauptwache in Frankfurt nicht mit einem Deckel geschlossen werden. Dadurch ließen sich nach Schätzungen des Stadtplanungsamts Kosten von rund 200 Millionen Euro sparen. Das Amt hat stattdessen Vorschläge entwickelt, wie der Platz „bestandsnah“ umgestaltet werden könnte.

          Rainer Schulze
          Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.

          In einer Konzeptstudie wurden bereits einige Eckpunkte formuliert, auf deren Grundlage dann ein städtebaulicher Wettbewerb unter Bürgerbeteiligung stattfinden soll. Nach den Plänen des Amtes soll der trichterförmige Treppenabgang zu einer städtischen Bühne mit Sitzstufen umgestaltet werden. Auf der bühnenartigen, tiefer liegenden Zwischenebene sollen kleinere Veranstaltungen wie Konzerte stattfinden. Restaurants und das Museum of Modern Electronic Music in den angrenzenden Räumen sollen die Zwischenebene bespielen. Der benachbarte „Apothekenhügel“, in dem sich eine Apotheke und ungenutzte Räume befinden, soll zu diesem Zweck abgerissen werden. Ein Aufzug am Rand der Zwischenebene soll zur unterirdischen Bahnstation führen. Der Traffiq-Pavillon auf der Hauptwache soll abgerissen werden. Auf Hochbeeten könnten Bäume gepflanzt werden. Auch aus diesem Grund soll die Treppe an der Katharinenkirche verkleinert werden.

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