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Entlastung des Hauptbahnhofs : Machbarkeitsstudie für Fernbahntunnel in Frankfurt

Fährt der ICE in Frankfurt bald unterirdisch? Um den Hauptbahnhof zu entlasten, wird ein Fernbahntunnel geprüft. Bild: Frank Röth

Eine Studie soll ausloten, ob ein milliardenschwerer Tunnel für den Eisenbahn-Fernverkehr unter der Frankfurter Innenstadt sinnvoll und technisch möglich ist. Wird der Zugverkehr dadurch zuverlässiger?

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          Die Vorarbeiten für einen Fernbahntunnel unter der Frankfurter Innenstadt kommen voran. Nach Informationen der F.A.Z soll während einer Veranstaltung am Montag nächster Woche in Frankfurt der „Startschuss“ für die Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie gegeben werden. Zugleich wollen sich erstmals Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und Ronald Pofalla, für die Infrastruktur zuständiges Mitglied im Vorstand der Deutschen Bahn AG, über die Ergebnisse einer Untersuchung zur Zukunft des Eisenbahnknotens Frankfurt äußern. Der Termin für Politiker, Planer und die Presse ist vom Land, vom Regionalverband und der DB Netz AG organisiert worden.

          Manfred Köhler

          Stellvertretender Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und verantwortlicher Redakteur des Wirtschaftsmagazins Metropol.

          In der Machbarkeitsstudie soll ausgelotet werden, ob solch eine milliardenschwere Investition sinnvoll und technisch möglich ist. Die Bejahung dieser Fragen setzt voraus, dass eine detaillierte Planung begonnen wird. Auch bei dieser ersten Untersuchung wird es schon um die Trassenführung gehen, zumindest wird ein „Suchraum“ abgesteckt, in dem eine Trasse gefunden werden soll.

          Kürzere Fahrtzeiten?

          Wie zu hören ist, soll dabei auch über eine Anbindung des Tunnels an die nordmainische Eisenbahnstrecke nach Hanau nachgedacht werden. Bisher war immer nur davon die Rede gewesen, dass der Tunnel unter dem Main hindurch geführt und an die südmainische Verbindung über Offenbach nach Hanau angeschlossen wird. Mit der Studie wird die DB Netz AG beauftragt, die ihrerseits Ingenieurbüros heranziehen wird. Es wird das erste Mal seit Bekanntwerden der Pläne für einen solchen Tunnel sein, dass sich jemand aus dem Bundesverkehrsministerium offiziell dazu äußert.

          Der zweigleisige Tunnel, der unter dem Frankfurter Hauptbahnhof auf vier Gleise erweitert würde, soll die Kapazität dieser Station erweitern und zudem die Fahrzeiten Richtung Hanau verkürzen. Dort fahren zum Beispiel die ICE entlang, die von Frankfurt aus Richtung Hamburg und Berlin aufbrechen.

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