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Wahrzeichen vor Wiederaufbau : Goetheturm aus Edelkastanienholz

Himmelsstürmer: der alte, 2017 durch ein Feuer zerstörte Goetheturm. Sein Nachfolger lässt weiter auf sich warten Bild: Wolfgang Eilmes

Ein Feuer hat den Frankfurter Goetheturm vor zwei Jahren zerstört. Wann sein Nachfolger gebaut wird, steht immer noch nicht fest. Er soll aber aus Edelkastanie bestehen. Die Rede ist von einer bestimmten Art Holz.

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          Wann der im Oktober 2017 durch Brandstiftung zerstörte Goetheturm wieder eröffnet wird, steht noch nicht fest. Der für Mai angekündigte Termin – das Frankfurter Wahrzeichen sollte zum traditionellen Goethefest des Sachsenhäuser Vereinsring den Bürgern übergeben werden – ist vermutlich nicht mehr zu halten. „Wir können keinen festen Zeitplan nennen“, teilte ein Sprecher des Baudezernats mit. Ursache ist, dass das für den Turm erforderliche Holz bislang noch nicht bestellt werden konnte

          Mechthild Harting

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Geplant ist, dass für die Stützkonstruktion des Turms sogenanntes Brettschichtholz aus Edelkastanie verwendet wird. Das gilt als sehr haltbar und muss nicht imprägniert werden. Vor dem Einsatz musste sich das Bauamt jedoch von einer Materialprüfungsstelle bestätigen lassen, dass dieses Holz den 43 Meter hohen Turm mit seinen fast 200 Stufen – der 1931 errichtete Turm hatte exakt 196 Stufen – würde tragen können.

          Das Gutachten liegt nun vor. Nun muss die Obere Baubehörde in Wiesbaden dem Vorhaben noch zustimmen. Der hölzernen Aussichtsturms soll auf Wunsch der Frankfurter möglichst originalgetreu wieder aufgebaut werden. Die Kosten werden auf 2,4 Millionen Euro veranschlagt.

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